Skip to content

Tilgungsspielräume helfen in der Krise

In wirtschaftlich unsicheren Zeiten ist eine flexible Baufinanzierung wichtiger denn je. Wer mit seiner Bank weitreichende Spielräume bei der Tilgung seines Hypothekendarlehens aushandeln kann, sichert sich für schlechte Zeiten ab.

Nicht alle Banken lassen sich auf derartige Verhandlungen ein, doch kommt es immer auf einen Versuch an. Sinnvoll ist es, in wirtschaftlich guten Zeiten die Tilgungsrate hoch setzen zu können, um sie in eher schlechten Zeiten wieder abzusenken. Viele Banken bieten aber lediglich zwei Veränderungen der Tilgungsrate an. Handeln sie am besten drei oder gar vier Veränderungen aus.

Raten an Lebenssituation anpassen

Familien mit Doppeleinkommen sollten ihre Ratenzahlungen so anpassen, dass auch im Falle eines Einkommensverlustes das Darlehen weiter abbezahlt werden kann. Wer in den ersten Jahren eine hohe Tilgungsrate mit seiner Bank vereinbart und sie dann nach zwei oder drei Jahren auf 1,5 Prozent absenkt, muss nach 15 Jahren nur noch halb so viel abbezahlen wie bei einer konstant hohen Tilgungsrate.

Eine weitere Variante wäre die Absenkung des Tilgungssatzes nach dem dritten Jahr auf null Prozent für vier Jahre. Im achten Jahr kann man dann den Satz wieder auf 1,5 Prozent steigern und würde so immer noch eine geringere Restschuld abbezahlen als bei einer konstanten Tilgung.

Kommentieren

Deine eMail wird niemals veröffentlicht. Pflichtfelder sind markiert *
*
*