Wer im vergangenen Jahr einen Baukredit beantragt hat, konnte sich freuen: die Bauzinsen fielen in 2010 so niedrig wie schon lange nicht mehr aus. Doch im September 2010 durchschritten die historisch niedrigen Bauzinsen die Talsohle – seit dem steigt das Zinsniveau wieder. Allein im Dezember des vergangenen Jahres kletterten die Zinsen um mehr als einen Prozentpunkt an. Die Trendwende im Bereich Baufinanzierung ist absehbar. Momentan befinden sich die Bauzinsen zwar noch immer auf vergleichsweise niedrigem Niveau. Doch nach Ansicht von Experten wird das Zinsniveau mittelfristig wieder ansteigen. Wer die Konditionen verschiedener Kreditinstitute vergleicht, kann sein Bauvorhaben auch in diesem Jahr preiswert umsetzen.
Beratung durch Experten sinnvoll
In der warmen und trockenen Jahreshälfte herrschen optimale Bedingungen für den Hausbau. Wer sein Bauvorhaben im Frühjahr beginnen möchte, sollte im Vorfeld die Finanzierung seines Hausbaus angemessen vorbereiten. Auch wenn laut Prognosen die Bauzinsen mittel- und langfristig wieder steigen werden, stehen nach Ansicht von Finanzexperten im ersten Quartal 2011 die Chancen noch gut, eine günstige Baufinanzierung zu erhalten. Doch auch wenn das Zinsniveau gegenwärtig noch niedrig ausfällt, sollten zukünftige Eigenheimbesitzer ihr Bauvorhaben gründlich planen und nach Möglichkeit einen Vermögensberater als Experten zur Beratung heranziehen. Denn auch beim Vergleich verschiedener Baufinanzierungsangebote gilt es einiges zu beachten.
Im Bereich der Baufinanzierung stehen den Verbrauchern verschiedene Finanzierungsarten zur Auswahl. Viele Bausparer entscheiden sich noch immer für das klassische Annuitätsdarlehen. Daneben gewinnen verschiedene weitere Darlehensformen seit einigen Jahren an Zulauf. Alle Darlehensformen gleichen sich darin, dass der Bauherr bei einer Bank einen Kredit über eine bestimmte Geldsumme aufnimmt. Über eine bestimmte Laufzeit und zu vereinbarten Zinssätzen zahlt der Darlehensnehmer in monatlichen Raten den Kredit zurück.
Je höher der Tilgungssatz ausfällt, desto schneller ist die Schuld abbezahlt und die Finanzierung beendet. Vielen Bauherren ist es deshalb besonders wichtig, den Tilgungssatz möglichst hoch anzulegen. Was sie dabei jedoch nicht selten übersehen: je höher der Tilgungssatz ausfällt, desto höher ist auch die monatliche finanzielle Belastung.
Tilgung realistisch ansetzen
Beim aktuellen Zinsniveau beläuft sich der Zeitraum bis zur vollständigen Abbezahlung bei einer einprozentigen Tilgung derzeit auf etwa 35 Jahre. Wird die Tilgungsleistung jedoch auf zwei Prozent erhöht, verkürzt sich die Laufzeit in etwa um zehn Jahre. Dennoch wird davor gewarnt, die Tilgung zu hoch anzusetzen. Lieber sollte man von Anfang an realistisch planen und sich bei der Tilgung nicht zu überschätzen. Bleibt am Ende des Jahres dann doch etwas mehr Geld vom Gehalt übrig, können so genannte Sondertilgungen in Anspruch genommen werden. In der Regel bieten die Kreditinstitute den Kreditnehmern hierüber die Möglichkeit, ihren Schuldenberg schneller zur verringern.
Ein Kommentar
Also bei uns war es klar eine Entscheidung noch dieses Jahr mit dem Bau zu beginnen, da unser Berater uns empfohlen hat dies zu tun, da die Zinsen momentan dabei sein zu steigen und wir also lieber heute als morgen zuschlagen sollten
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